Nsima

Das malawische Grundnahrunsmittel nennt sich Nsima

Zutaten: Maismehl
          Wasser

Man bringt einen großen Topf mit Wasser zum Kochen und wirft dann nach unter ständigem Rühren  Händeweise Maismehl in den Topf . Mit zunehmender Mehlmenge entsteht ein Brei, der immer dickfluessiger wird und letztendlich die Konsistenz eines Klosses hat. Mit einem grossen Servierloeffel wird das fertige Nsima aus dem Topf geschöpft und auf einem Teller serviert.
Alle am Essen teilnehmenden, also traditionell Frauen und Kinder gemeinsam,
sowie Maenner gemeinsam, essen das Nsima direkt von dem Teller.
Dabei gibt es ebenso eine Etikette, wie es sie in der westlichen Welt auch gibt.
Man beruehrt den grossen Nsimafladen immer nur mit den Fingerspitzen, jeder nimmt immer nur ein Stueck welches einem Bissen entspricht und das wird dann mit den Fingern in mundgerechte Form geknetet oder mit den Fingern rollt. Ist das Stueck in die richtige Form gebracht, was immer nur wenige sekunden dauert, wird es in die Beilagen getunkt, die entweder ebenfalls in Toepfen fuer alle gemeinsam bereitstehen, oft aber auch fuer jeden auf einem eigenen Teller serviert werden. Die Fingerspitzen beruehren niemals den Mund, wenn man das Nsima und die Beilage in ihn hineinschiebt. Die Beilage richtet sich nach Region, Jahreszeit und der finanziellen Lage der Kochenden.

Hier ist ein Kantinenkoch einer Autowerkstadt bei Lilongwe bei der Zubereitung von Nsima